Virtueller Selbstmord
..ist auch keine Lösung!" empfehl ich ihr mit der Empfehlung, sich den nächsten Schritt nochmals zu überlegen.
"Ja, da hast du wohl recht, aber ich bin virtuell einfach völlig ausgebrannt!"
"Ach,..komm, das gibt sich wieder, fahr mal ein paar Tage in den virtuellen Urlaub, ich kenn da ein paar schöne Sites mit prädikativem Ambiente, wenn du das entsprechende Subjekt dazu (mit) nimmst, was objektiv bestimmt nicht schlecht sein könnte."
"Achso...? Prädikativ?"
"Yepp! Das Prädikat bestimmt nämlich oft die Möglichkeiten zur Bildung eines Objekts oder der prädikativen Ergänzung und erfordert einen bestimmten Fall -der, so kommt's mir vor, bei dir gegeben scheint.
In 'ner völlig anderen Bedeutung ist das Prädikat alles, was nicht Subjekt ist, alles was über das Subjekt ausgesagt wird. Klingt nicht nur logisch -ist auch so!"
"Cool! Da eröffnen sich ganz neue Perspektiven, wow. Hätt ich nicht gedacht.
"Das denken viele nicht -und wieso nicht?"
"Weiß nicht...??"
"Weil sie nicht nachdenken! Dabei wär das viel einfacher, also auch so mal allgemein gesehen, wär vieles einfacher, wenn die Leute mehr nachdenken würden. Einfach mal die Fälle durchgehen, die deutsche Sprache kann Probleme schon im Konjunktiv lösen! Ein paar Beispiele aus dem Berliner Alltag:
Ick bin unglücklich. Ick hatte dir vertraut.
Hättick dir nüscht vertraut, wärick nüscht unglücklich.
Hättick und wärick werden in solcherlei Satzgebilden stets als ein Wort pronaunziert.
Die Reihenfolge kann in einem Satz in einem komplett andern Land mit totalitärem System vom Staat festgelegt sein: Subjekt, Prädikat und Objekt (SPO). Seit dem Krieg ist das in Deutschland nicht mehr vorstellbar, obwohl so einigen Ewiggestrigen und Unbelehrbaren ditt gehörig gegen den Strich geht.
In der deutschen Sprache ist seitdem eine variable Satzstellung möglich. Das Prädikat steht im Aussagesatz immer an zweiter Stelle. Und weil das die Wenigsten verstehen, jedoch wenigestens einige mehr verstehen sollten, nochmals einige Beispiele:
* SPO: Ick fahr weg ohne dir, Alta.
* SOP: Ick dir weg fahre, Alta.
* OPS: Dir fahr ick weg, Alta.
* PSO: Wegfahren werde ick mit dir nüscht mehr, Alta.
* Gliedsatz: Selber schuld is, wer mit dir mitfährt, Alta."
"Viel Text. Muss ich mal sacken lassen, hab ich nie so gesehen."
"Nimm dir Zeit. Wichtig ist ja auch, dasses begreifs, und in deim spätren Leben umsetzen kannst. Oder deine Kinder."
"Danke!"
"Bitte, kein Problem. Immer wieder gerne!"
~
© 2007 lorenzodigiovanni.twoday.net
"Ja, da hast du wohl recht, aber ich bin virtuell einfach völlig ausgebrannt!"
"Ach,..komm, das gibt sich wieder, fahr mal ein paar Tage in den virtuellen Urlaub, ich kenn da ein paar schöne Sites mit prädikativem Ambiente, wenn du das entsprechende Subjekt dazu (mit) nimmst, was objektiv bestimmt nicht schlecht sein könnte."
"Achso...? Prädikativ?"
"Yepp! Das Prädikat bestimmt nämlich oft die Möglichkeiten zur Bildung eines Objekts oder der prädikativen Ergänzung und erfordert einen bestimmten Fall -der, so kommt's mir vor, bei dir gegeben scheint.
In 'ner völlig anderen Bedeutung ist das Prädikat alles, was nicht Subjekt ist, alles was über das Subjekt ausgesagt wird. Klingt nicht nur logisch -ist auch so!"
"Cool! Da eröffnen sich ganz neue Perspektiven, wow. Hätt ich nicht gedacht.
"Das denken viele nicht -und wieso nicht?"
"Weiß nicht...??"
"Weil sie nicht nachdenken! Dabei wär das viel einfacher, also auch so mal allgemein gesehen, wär vieles einfacher, wenn die Leute mehr nachdenken würden. Einfach mal die Fälle durchgehen, die deutsche Sprache kann Probleme schon im Konjunktiv lösen! Ein paar Beispiele aus dem Berliner Alltag:
Ick bin unglücklich. Ick hatte dir vertraut.
Hättick dir nüscht vertraut, wärick nüscht unglücklich.
Hättick und wärick werden in solcherlei Satzgebilden stets als ein Wort pronaunziert.
Die Reihenfolge kann in einem Satz in einem komplett andern Land mit totalitärem System vom Staat festgelegt sein: Subjekt, Prädikat und Objekt (SPO). Seit dem Krieg ist das in Deutschland nicht mehr vorstellbar, obwohl so einigen Ewiggestrigen und Unbelehrbaren ditt gehörig gegen den Strich geht.
In der deutschen Sprache ist seitdem eine variable Satzstellung möglich. Das Prädikat steht im Aussagesatz immer an zweiter Stelle. Und weil das die Wenigsten verstehen, jedoch wenigestens einige mehr verstehen sollten, nochmals einige Beispiele:
* SPO: Ick fahr weg ohne dir, Alta.
* SOP: Ick dir weg fahre, Alta.
* OPS: Dir fahr ick weg, Alta.
* PSO: Wegfahren werde ick mit dir nüscht mehr, Alta.
* Gliedsatz: Selber schuld is, wer mit dir mitfährt, Alta."
"Viel Text. Muss ich mal sacken lassen, hab ich nie so gesehen."
"Nimm dir Zeit. Wichtig ist ja auch, dasses begreifs, und in deim spätren Leben umsetzen kannst. Oder deine Kinder."
"Danke!"
"Bitte, kein Problem. Immer wieder gerne!"
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Lorenzodigiovanni - 23. Mai, 13:31

Manche Texte kriegen eine seltsame Eigendynamik.
Als Leser käme ich mir total verarscht vor. Ich würde denken, da versucht jemand mir hinterrücks Bildung einzutrichtern. Sozusagen eine Art B-Zäpfchen. Ich würd auch denken -haste dir so gedacht, ich les den Text aber nicht zu Ende. Und falls doch aus Versehen, würd ich den Inhalt aufs Allerschärfste hinterfragen.